5 Learnings als Micro Influencer auf YouTube

Na gut, ich habe gerade erst angefangen, richtig YouTube zu betreiben. Aber aus all den Erfahrungen, die ich im Hintergrund von Kanälen, bei Freunden oder eben auch auf meinem eigenen Kanal gemacht habe, stelle ich dir hier ein paar Learnings zur Verfügung, die dir hoffentlich helfen, deine Inhalte als Micro Influencer weiter zu verbessern.

Sorge für Interaktion

Deine Zuschauer möchten mitreden. Wo gibt es eine Möglichkeit in deinen Videos, dass sich Zuschauer aktiv beteiligen können? In meinem Fall ist das nichts neues: In einem FIFA-Karrieremodus schreiben Zuschauer neue Spieler, die wir verpflichten können, Aufstellungen oder Tipps. Fordere freundlich zu Kommentaren auf, denke über gemeinsame Aktionen nach, die Du in deinen Videos durchführen kannst.

Kontinuität ist unerlässlich

Vor allem am Anfang ist es unumgänglich, regelmäßig Videos zu posten. Das muss nicht heißen, dass Du täglich ein Video hochlädst. Natürlich ist es auch abhängig von der Idee, die Du hast, von der Umsetzbarkeit und wie sehr die Qualität darunter leidet. Aber warum ist das wichtig? Das hat zwei Gründe. Einerseits reagieren deine Zuschauer auf fehlende neue Inhalte negativ, sie verlieren das Interesse. Gibt ja genug Videos von anderen. Andererseits sortiert YouTube selbst regelmäßig hochladende Creator besser. Unregelmäßige Creator werden vom Algorithmus bestraft!

Reagiere! Kommuniziere!

Zu Beginn deiner YouTube-Laufbahn hast Du nur wenige Zuschauer. Die freuen sich aber, wenn Du dich zurückmeldest. Bedanke dich für konstruktive Kritik, beantworte Fragen und beteilige dich an eventuell aufkommenden Diskussionen. Das hängt auch mit der Interaktion zusammen – siehe oben. Aber in erster Linie freuen sich deine Zuschauer, wenn Du dich auf ihre Fragen meldest. So werden aus Zuschauern Fans.

Entwickle dich, aber langsam

Gleich vorweg: Große Sprünge sind meistens schlecht. Denn sie sind nicht authentisch. Kauft sich ein Creator bei 10.000 Abos endlich mal eine neue Kamera, mit der die Bilder deutlich besser aussehen, gönne ich ihm das. Wichtig ist zunächst einmal, dass seine Inhalte stimmen. Und 10.000 Abos zeigen, dass die Inhalte der Videos auf eine Zielgruppe treffen. Der Druck und die Erwartungshaltung, die aufkommen, machen es zusätzlich schwer. Als Micro Influencer ist ein gesundes Wachstum ist nicht groß, aber nachhaltig.

Randnotiz: Klar, viele Abos sind schön. Aber Abonnenten, die sich nicht wirklich für deine Videos interessieren, brauchst Du nicht. Dann lieber weniger Abos generieren und Fans gewinnen.

Schau verdammt nochmal nicht aufs Geld

Mit YouTube anzufangen, um Geld zu verdienen, ist falsch. Wenn Du diesen Ansatz hast, wirst Du keinen Erfolg haben. Dass Du mit YouTube Geld verdienen kannst, ist ein sehr positiver Nebeneffekt, der sich einstellt, sobald Du leidenschaftlich und nachhaltig wächst.

Sei mutig, aber bleib in deiner Nische

Mach dir zuallererst Gedanken, was genau Du tun möchtest. Kanäle mit ganz unterschiedlichen Videos laufen nicht gerade gut. Je besonderer deine Idee, desto besser. Wobei besonders nicht auch heißen kann banal. Einfache Ideen, die bislang nicht so sehr vertreten sind oder die Du selbst meinst, besser bespielen zu können. Kurz gesagt: Finde dein (spezielles) Thema und bleib dabei. Wenn Du das Thema deines Kanals zum vierten Mal am Anfang änderst, hast Du deine Nische noch nicht gefunden.

Und was habe ich davon? Ganz einfach: Durch die Interaktion und die verbesserten Inhalte sortiert YouTube dein Video besser ein, schließlich zeugen die Kommentare, Likes und Dislikes von Traffic. Die Leute bleiben bei dir, ordnen es ein und helfen YouTube damit, besseren Content zu entdecken. Der wird wiederum anderen vorgeschlagen und Du erreichst dein Ziel: Deine Inhalte werden weiter verbreitet.

 

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